Blick auf Zauchensee
Sonnenuntergang St Johann im Pongau
Neuschnee im Alpendorf
Haus der Familie Maier
Blick ins Tal - St Johann im Pongau
Nebel in Flachau
Blick über das Salzburger Land
Blick über das Salzburger Land
Sonnenschein Zauchensee
Sonnenschein Zauchensee
Blick aus der Gondel Zauchensee
Ausblick Zauchensee
Alpendorf im Schatten
Logo
Sonne geht unter in St Johann im Pongau
Fußabdruck in St Johann im Pongau nach Neuschnee

St Johann im Pongau

Januar 2008
Auf Grund der Tatsache, dass mein neuer Firmenwagen im Dezember geliefert worden ist, entschlossen wir uns relativ kurzfristig zu einem vier-Tages-Trip zum Skifahren. Da ich an Österreich und vor allem an das Skigebiet im Salzburger Land von einem früheren Urlaub noch so gute Erinnerungen hatte, buchten wir im kleinen St. Johann ein Appartement für zwei Personen mit Selbstverpflegung. Wichtig bei dieser Entscheidung waren uns die Kriterien der Kosten und der Nähe zum Skigebiet. In der Nacht von Freitag auf Samstag brachen wir gegen halb zwei Uhr Nachts in Bochum auf. Nach einer etwa sieben stündigen, problemlosen Autofahrt erreichten wir, etwas müde, das Haus der Familie Maier, bei der wir zunächst den Schlüssel unseres Appartements abholen sollten. Wir wurden sehr nett von der Dame des Hauses in Empfang genommen und sie zeigte uns persönlich unsere kleine Wohnung im Nachbarhaus. Bereits auf der Hinfahrt hatten wir nicht das beste Wetter. Die Hoffnung, dass es in Österreich allerdings etwas kälter sein würde und der Regen eigentlich in schönen Schnee übergehen müsse, verging uns endgültig, als es selbst in St. Johann noch regnete. Die nette Dame erkannte sofort unsre Sorgen und versicherte uns, dass oben auf den Bergen mindestens einen Meter hoch Schnee liegen solle und optimale Ski-Bedingungen herrschen würden. Nachdem wir dann unser Auto ausgeräumt und das Nötigste in den Schränken verstaut hatten, konnte uns nicht mal mehr die Müdigkeit davon abhalten uns unsere Skiausrüstung anzulegen und uns mit dem Auto auf die Suche nach der ersten Piste zu machen. Unser Ski-kurz-Urlaub wollte schließlich ausgenutzt und endlich mit einer ordentlichen Abfahrt begonnen werden.

Zum Ort St. Johann im Pongau / Abseits der Piste

St. Johann im Pongau ist ein sehr kleines, verschlafenes, typisch österreichisches Dörfchen im Salzburger Land. Der Ort lebt durch seine alpine Lage hauptsächlich durch Tourismus. Wir fanden sehr viele Hotels der unterschiedlichsten Kategorien, zahlreiche kleine Pensionen, ein kleines Einkaufszentrum und ein Kino vor. An einem Abend besuchten wir das Kino, welches ganz in der Nähe unserer Wohnung lag, um uns den Film „P.S. Ich Liebe Dich“ anzuschauen. Das Kino-Foyer, sowie der Kino-Saal schienen sehr neu und gepflegt zu sein. Beinahe überkam uns das Gefühl mit zu den Einheimischen zu gehören, da das Kino anscheinend als Treffpunkt der österreichischen Dorfjugend aus der Umgebung zu sein schien. Das Einkaufszentrum haben wir leider nur von außen gesehen, da wir nach dem Skifahren und dem anschließenden Entspannungsritual, erst nach Ladenschluss in den Ort gekommen sind. Am letzten Abend hatten wir bereits geplant Essen zu gehen. Dies stellte sich zuerst allerdings als nicht ganz so einfach heraus, da sich einfach kein passendes Lokal für uns finden ließ. Schließlich fanden wir uns in einem klassischen, gut bürgerlichen Hotel-Restaurant wieder und aßen dort die besten Schnitzel mit Pommes unseres Lebens. Das Preisleistungsverhältnis war ebenfalls optimal und so befanden wir den Abend für äußerst gelungen. Ansonsten konnten wir den kleinen Ort leider nicht sonderlich erkunden, da sich der Großteil des Tages im Skiurlaub ja auf der Piste abspielt. Für einen Kurztrip war St. Johann genau der richtige Ort, um möglichst viel Skifahren zu können.

Lage/Wetterbedingungen

St. Johann gehört mit zum Bundesland Salzburg und liegt direkt in den österreichischen Alpen. Mit 565 m.ü.A. ist es keine Gletschergegend, aber dennoch waren wir der Schneesicherheit im Januar gewiss. Allein durch die Größe und Vielfalt der Salzburger Sportwelt, braucht man keine Angst vor grünen Hängen zu haben :)

Skigebiete in Tagen..

Um alle Skigebiete rund um St Johann ausnutzen zu wollen, bräuchte man sicherlich mehr als vier Tage. Trotzdem haben wir versucht soviel wie möglich mitzunehmen.

1. Tag Alpendorf
Am ersten und am letzten Tages unseres Kurztrips sind wir ins direkt benachbarte Alpendorf gefahren. Hier haben wir auch unseren Skipass für die Sportwelt Amade gekauft. Mit rund 135,- pro Person waren wir dabei. Dies ist im Alpenschnitt betrachtet ein eher günstiger Tarif. Mit diesem Pass stehen mehrere 100 Pistenkilometer aufgeteilt in mehreren Teilregionen zur Verfügung. Wir hielten uns ausschließlich in der Salzburger Sportwelt auf. Grundsätzlich ist das beinahe das gesamte Skigebiet der Salzburger Sportwelt miteinander verbunden, aber durch die immense Größe nicht annähernd an einem Tag zu schaffen. Das Skigebiet rund um Alpendorf bietet sowohl für Einsteiger auch auch für versiertere Fahrer gute Möglichkeiten. Nach ersten Orientierungsschwierigkeiten haben wir uns recht schnell zurechtgefunden und hier einen sehr schönen ersten Tag verbracht, nicht zuletzt weil gegen Mittag auch Petrus ein Nachsehen hatte.

2. Tag Flachau & Bischofshofen
Der Ort Flachau befindet sich einige Kilometer hinter Alpendorf. Hier haben wir unseren zweiten Tag verbracht. Der Tag begann sehr nebelig, aber wir hatten Hoffnung, dass sich dieser auf den Bergen auflösen würde. Tapfer haben wir drei Stunden versucht uns bei sehr schlechten Wetterverhältnissen (zum Nebel ist nun auch noch Schnee hinzugekommen) zurecht zu finden. Nach einem warmen Kakao haben wir uns nach der Mittagspause dazu entschieden, wieder ins Tal zu fahren, da keinerlei Besserung in Sicht gewesen ist. Das Skigebiet ist bei guten Sichtverhältnissen sicherlich einen Ausflug wert. Den Nachmittag haben wir für eine kleine Shoppingtour im nahe gelegen Bischofshofen genutzt. So war zumindestens Madame zufrieden :)


3. Tag Zauchensee
Für den dritten Tag hatten wir uns das Skigebiet rund um den Ort Zauchensee ausgesucht. Zauchensee selbst liegt einige Kilometer hinter Flachau und ist in einer guten halben Stunde erreicht. Schon die Ankunft im Ort war ein schönes Erlebnis, da Zauchensee am Ende einer Straße direkt am Fuße der Berge liegt. Das Auto konnte man direkt in einer Tiefgarage unterhalb der Liftstation abstellen. Die Wettersituation hatte sich im Vergleich zum Vortag um 180° gedreht, der Himmel sollte seine stahlblaue Farbe nicht mehr verlieren :) Das Skigebiet selbst ist ähnlich wie Alpendorf am ersten Tag für jedermann geeignet. Schön war es, dass die Abfahrten selbst etwas länger waren und man somit nicht so häufig am Lift anstehen musste. Die Mittagspause haben wir auf einer typischen Ösi-Hütte verbracht. Zauchensee halten wir definitiv in guter Erinnerung.

4.Tag Alpendorf
Den vierten und letzten Tag haben wir nochmal im fünf Minuten entfernten Alpendorf verbracht, da wir nachmittags die Heimreise antreten und schnell auf der Autobahn sein wollten. Im Gegensatz zu unserem zweiten Tag hatten wir an unserem letzten Tag unglaubliches Glück mit dem Wetter. Es hatte die komplette Nacht durchgeschneit, so dass die Pistenverhältnisse einfach traumhaft waren. Am Himmel war abermals keine Wolke zu sehen, so dass wir diesen Tag noch einmal bis zum Schluss genossen haben.

Fazit

Abschließen können wir sagen, dass sich der Kurztrip nach St Johann im Pongau auf jeden Fall gelohnt hat! Dies lag nicht zuletzt an unser netten Unterkunft bei Familie Maier. Bis auf das Wetter am zweiten Tag, hat im Grunde alles super geklappt, Essen, Skifahren Leute und auch die Landschaft haben uns nicht enttäuscht!





Home
Zum Anfang
www.reiseberichte.timo-burg.info.de