Grindelwald, Ausblick
Grindelwald, Restaurant
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Grindelwald, Ausblick
Grindelwald, Eismuseum
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Grindelwald, Ausblick
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Grindelwald, Abfahrt
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Grindelwald, Ausblick
Grindelwald, Ausblick

Grindelwald

März 2006
Im Jahr 2006 war Grindelwald in der Schweiz das erklärte Ziel des alljährlichen Skitrips. Nachdem wir bereits zwei Urlaube nach Österreich unternommen hatten, wollten wir nun auch mal die schweizer Bergwelt kennenlernen. Nach ausgiebiger Internet-Recherche kamen wir auf den kleinen Ort Grindelwald, der direkt an der Eiger-Nordwand liegt. Genauer gesagt konnten wir aus unserem Hotel- zimmer genau auf die berühmte Felswand schauen und diverse Bergsteiger beobachten :) Wir buchten also für sechs Tage ein Hotelzimmer mit Halbpension in dem drei Sterne Hotel "Eigerblick-Silberhorn". Nach einer etwa sieben stündigen Autofahrt, kamen wir im tiefsten Schneeschauer im schönen Grindelwald an. Das Hotel war sehr angenehm eingerichtet und auch das Essen bot jeden Abend etwas leckeres. Natürlich stand aber auch bei diesem Trip das Skifahren an erster Stelle und der Rest war fast schon egal :)

Wetter

Wie bereits erwähnt kamen wir im tiefsten Schneegestüber in Grindelwald an. Der Schneefall hielt bis zum nächsten morgen an, bis er durch strahlend blauen Himmel und Sonnenschein abgelöst wurde. Dieses hervorragende Skiwetter hielt dann auch unseren kompletten Trip an, sodass das Skifahren doppelt Spass gemacht hat. Ein bisschen Farbe haben wir dann sogar auch abbekommen... :) Dem perfekten Traumwetter schlossen sich dann ebenfalls die Pistenverhältnisse an, und wir konnten problemlos an unserem Style arbeiten. :)

Grindelwald

Grindelwald ist ein sehr kleiner und ruhiger Ort. Hier kommen sehr viele Bergsteiger und Wanderer unter, um die Eiger Nordwand und die an sich sehr schöne Bergwelt rund Grindelwald zu erkunden. Aber nicht nur die Eiger-Nordwand ist ein bekanntes Ausflugsziel. In der Region Jungfraujoch liegt außerdem noch das Unesco Welterbe Jungfrau- Aletsch- Bietschorn, oder kurz "Top of Europe". Dies ist eine Aussichtsplattform, die etwa 3500 m über dem Meeresspiegel liegt. Das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Um zur "Top of Europe" zu gelangen muss man mit einem Zug zur höchsten Bahnstation Europas fahren. Aus dieser Höhe konnten wir einen traumhaften Ausblick über die gesamte Region geniessen. Da auch an diesem Tag das Wetter wieder hervorragend war, werden diese Momente noch lange in Erinnerung bleiben. Aber nicht nur der Ausblick ist das besondere an der "Top of Europe". Neben vier sehr gut besuchten Restaurants, galt der Eispalast ebenfalls als Attraktion. Der Eispalast ist ein Art Museum, das komplett aus Eis besteht. Auch der Boden!!! :) Auf Grund dieser Tatsache, der merklich dünnere Luft und der Fortbewegung auf Skischuhen, war diese Besichtignug nun wirklich ein Ausflug der etwas anderen, rutschigeren Art :) Wer also auf den Pisten senkrecht bleibt, begibt sich hier ,mit sicherheit mindestens einmal in die Waagerechte... :) Da diese Gegebenheiten wirklich etwas Sportlichkeit voraussetzten, ist zumindest der Eispalast vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache. Uns hat es jedenfalls gefallen.

Skigebiete

Insgesamt setzt sich die Skiwelt rund um Grindelwald aus drei Skigebieten zusammen. Dies bietet eine Vielfalt von mal längeren und mal etwas kürzeren Abfahrten für jeden Geschmack. Das Skigebiet "Grindelwald-First bietet schon allein 50 kilometer Pistenlänge, ist damit jedoch noch das Kleinste Skigebiet. Die Abfahrten kennzeichnen sich durch sehr breite Pisten, sodass sie für jedermann geeignet sind, ob Groß, ob Klein.
Das größte der drei Skigebiete ist das "kleine Scheidegg-Männlichen". Hier gab es am meisten zu entdecken. Mit 112 km Pistenlänge und der originalen Weltcup-Abfahrt "Wengen", bot uns dieses Skigebiet sehr gute Abfahrten, die ebenfalls für jeden Leistungstypen befahrbar sind. Kennzeichnend waren die sehr langen Pisten, sodass man die Abfahrten wirklich geniessen konnte.
Trotz 54 km Pistenlänge konnte das Skigebiet "Mürren-Schlitthorn" allerdings nicht wirklich überzeugen. Die zwar sehr langen Abfahrten haben wir recht verwinkelt wahrgenommen. Damit ist uns das Orientieren auf dem Berg ziemlich schwer gefallen und hat den Spass an den Abfahrten etwas gemindert.

Fazit

Abschließend lässt sich also festhalten, das Grindelwald nicht nur für begeisterte Ski und Snowboardfahrer viel zu bieten hat, sondern auch Bergsteiger und Kulturliebhaber kommen auf ihre Kosten. Grindelwald werden wir bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen haben.





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